Wir als Friedenskirche verfolgen 4 große Ziele in unserer Gemeinde, die uns, wie wir glauben, Gott selbst vorgegeben hat.

Gott lieben. Das Herzstück unserer Gemeindearbeit soll sein, dass wir Gott in der Person des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes von ganzem Herzen lieben. So soll alles, was wir tun und denken, aus wirklicher Liebe zu Gott geschehen. Diese Liebe zu Gott soll unser Grund und zugleich unser Ursprung wie auch das Ziel unseres Handelns sein. Deshalb soll diese Liebe zu Gott entfacht, gefördert und weitergegeben werden. Dies geschieht nicht nur im Gottesdienst oder in den Hausgruppen, sondern im Alltag. Ein Leben des Lobpreises, der Dankbarkeit und der Liebe zu Gott ist unser großes Ziel.

Nachfolger Jesu sein. Stillstand ist Rückgang, diese Redewendung trifft auch für die Beziehung zu Jesus Christus zu. Diese Beziehung zu Jesus soll aber wachsen und intensiver werden. So wollen wir als Gemeinde alles tun, damit wir in der Beziehung zu Jesus Christus wachsen und alles unterlassen, was diese Beziehung beeinträchtigt.

Miteinander leben. Das Christentum ist keine Privatreligion, sondern auf Gemeinschaft angelegt. Ohne diese Gemeinschaft nehmen der Glaube und die Liebe zu Gott mehr und mehr ab. „Allein geht man ein“, heißt es. Darum sind wir als Christen nicht nur berufen an Christus zu glauben, sondern auch miteinander zu leben und füreinander da zu sein. Ohne diese Gemeinschaft würde aber auch immer etwas an Qualität fehlen. Wir sind als Menschen auf gegenseitige Ergänzung hin geschaffen. Wir brauchen einander, um das volle Potenzial entfalten zu können. Erst in der gegenseitigen Ergänzung der Gaben und Fähigkeiten können wir Gottes Ziel erreichen.
Wir wollen ein Ort der gegenseitigen Wertschätzung und Hilfe sein, nach der sich so viele Menschen sehnen. In den Hausgruppen wird das Leben miteinander geteilt, man dient einander und einer baut den anderen auf. Dies bedeutet eine unendliche Bereicherung für unser Alltagsleben.

Für andere da sein. „Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere da ist.“ Dieses Zitat Bonhoeffers verstehen wir als das praktische Lieben des Nächsten. Die Liebe zum Nächsten verstehen wir aber nicht nur in der Hilfe menschlicher und alltäglicher Bedürfnisse, sondern vor allem auch in der Hilfe, das tiefste Grundbedürfnis von uns Menschen zu stillen, nämlich die versöhnte Beziehung zu Gott durch Jesus Christus. Alle Programme sollen hier ihre Zuspitzung haben.

Kirche mit Vision